Chronik 1970 - 1979 PDF Drucken E-Mail
Montag, den 21. Februar 2011 um 09:23 Uhr

1970-1979

1970

Am 16. Juli 1970 rief Herr Heinrich Isenbarth, Leiter des Senders Bremen und bekannter Kommentator auf großen Turnieren, 17 obrighovener Ponyreiterinnen und Ponyreiter zum Sender Bremen, wohin sie mit hren Betreuern Karsten Bruhn und Otto Jahn starteten, um den Film "Peters Ponyparadies" zu drehen. Hier sei auch noch erwähnt, daß die Ponyreiter des RVO im Februar 1970 bei der "Grünen Woche" in Berlin mitwirken durften, indem sie allabendlich das Schlußbild in der Deutschlandhalle als verwegene Cowboys mit ihren Ponys, zusammen mit anderen Gruppen bildeten. Herr und Frau Jahn, sowie einige Ponyeltern betreuten die Mädchen und Junge'n eine ganze Woche lang. Adolf Kroezemann darf hier auch nicht vergessen werden, der mit den Ponyreitern bis Aachen zog und sich dort mit dem Springreiter und Richter Fritz Tiedemann "anlegte", da dieser seiner Meinung nach seine Ponys nicht richtig bewertet hatte. Was als Streit begann, endete in einer Freundschaft.

1971

Ein Höhepunkt in der Vereinsgeschichte wird wohl die Europameisterschaft der Junioren in Wesel-Obrighoven vom 06.bis 08. August 1971 gewesen sein. 11 Nationen -Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritanien, Irland, Italien, Niederlande, Polen, Schweden, Schweiz und die Sowjetunion- gingen mit ihren Mannschaften an den Start. Schirmherr der Veranstaltung war der damalige Innenminister Genscher. Die 11 Nationen wurden vom Bürgermeister Detert im Rathaus empfangen, anschließend gab es ein großes Festbankett in der Niederrheinhalle. Ca. 60 Pferde und deren Reiter mußten untergebracht und versorgt werden. Umfangreiche aufwendige Rahmenbedingungen wurden betrieben, um den Gästen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu bereiten. 11 Hostessen waren für die Betreuung der 11 Nationen zuständig. Vereinsmitglieder holten ebenfalls 11 VW-Busse extra aus Wolfsburg, damit für jede Nation 1 Bus mit Fahrer zur Verfügung gestellt werden konnte, um die Mannschaften zu den Stallungen, Quartieren etc. zu bringen.
Selbstverständlich fieberten die Vereinsmitglieder für Bernd Bosmann auf "Guter Freund" und Heinrich Bottermann auf "Sonja", die als Einzelreiter teilnahmen. Über 5.000 Zuschauer verfolgten das Spektakel.


1972

Der Zuwachs in der Reiterei und auch der Mitglieder hatte sich so ausgeweitet, daß die Privatreithalle Bosmann nicht mehr ausreichte, um sie auch dem Verein zur Verfügung zu stellen. Daher suchte der Vorstand nach einer Lösung. Man zog in Erwägung, auf dem Turnierplatz, auf dem der RVO auch ein Baurecht hatte, eine Reithalle mit Stallungen und Wohnung zu erstellen. Dieses große Bauvorhaben hätte jedoch einen enormen finanziellen Aufwand erfordert. Herr Heinrich Bosmann stellte daraufhin ein Grundstück auf Pachtbasis- angrenzend an seine Privathalle- zur Verfügung. Am 18. März 1972 wurde in den Geschäftsräumen von Mitglied Rechtsanwalt und Notar Theodor Nikolai ein Pachtvertrag von den gesetzlichenVertretern des Vereins und Heinrich Bosmann abgeschlossen. Damit war der Weg für den Bau einer Vereinshalle zu günstigeren Konditionen frei.

1973

Wieder fand in Obrighoven eine große Militäry statt. Diesmal die EM-Sichtung für Kiew. Internationale namhafte Reiter wie Karl Schulz, Harry Klugmann und Horst Karsten waren am Start. Ebenfalls am Start auch wieder Bernd Bosmann und Heinrich Bottermann.

1975

Der Verein feiert sein 50-jähriges Jubiläum mit einem großen Festakt. Gleichzeitig wird die neue Vereinshalle eingeweiht. Die international bekannten Militäryprüfungen und auch die wunderschöne Außenanlage waren entscheidend dafür, daß Minister Diether Däneke und auch die Landwirtschaftskammer Rheinland sich mit dem Standort Wesel anfreundeten, eine Landesreit- und Fahrschule hier zu errichten. Im Landtag von Düsseldorf hatten die heimischen Abgeordneten Lantermann und Detert erfolgreich für die Bereitstellung von 10 Mio. DM für dieses Zentrum gewirkt; der Termin für den ersten Spatenstich war ins Auge gefaßt. Durch Regierungswechsel im Landtag wurden die bewilligten Gelder zurückgezogen und stattdessen wurde die Albert- Vahle- Halle in Aachen gebaut.

1976

Die 1. Reiterrallye wurde von Heinrich Bosmann und Fritz Kurek organisiert. Eine 20 km Strecke mit vielen Streckenposten und Geschicklichkeitsaufgaben wurde von 105 Teilnehmern in mehreren Gruppen startend bewältigt.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Februar 2011 um 09:26 Uhr
 
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