Chronik 1950 - 1959 PDF Drucken E-Mail
Montag, den 21. Februar 2011 um 09:21 Uhr

1950-1959

1950

Erst im Jahr 1950 war es dem Verein finanziell möglich, eine Standarte in Auftrag zu geben, die mit dem Hubertusemblem bestickt, anläßlich eines Turnierringturniers am 25. Juni 1950 auf der Weide der Familie Bosmann abermals von Herrn Oberst a.D. Jauch geweiht wurde. Auf diesem Turnier wurden die St. Hubertus-Reiter Kreissieger. Somit durften sie den Kreis beim Landesturnier in Krefeld vertreten. Die Jugendab-teilung wurde an 1. Stelle plaziert und die älteren Reiter kamen auf den 2. Platz. Die Jugendreiter erhielten neben Urkunden als Preise Beerensträucher, die in deren Gärten reichlich gute Früchte trugen.

1953

Mit 73 Jahren wurde auf eigenen Wunsch, am 04. November 1953, der bewährte Reitlehrer Onno Boese verabschiedet. Hoch zu Roß und mit Musik wurde er in seiner Wohnung in Wesel abgeholt. An der Bärenschleuse wurde Onno Boese zum Ehrenreitlehrer ernannt. Sein Amt übernahm Herr Heinrich Bürmann aus Wesel, der seine Tätigkeit ebenfalls ehrenamtlich verrichtete. Leider mußte er seine Arbeit aus gesundheitlichen Gründen nach 7 Jahren aufgeben.

1954

Die St. Hubertus-Reiter wurden in sehr hohem Ausbildungsstand gehalten, und gingen 1954 wieder als Kreissieger hervor. Zu dieser Zeit waren die Reiter Heinrich NöJdemann mit seiner Stute "Flanke", Werner Krebber mit "Hella", die Schwefings, Lohmeier, Buchmann, Neuhaus, Steckling und Engelmann Konkurrenten auf Turnieren. Höhepunkte der nächsten Jahre waren Geländeritte, zünftige Fuchsjagden, Fahrübungen Ein- und Zweispännig ja sogar Vierspännig und Teilnahmen an großen Turnieren sowie an Jagden hinter der Meute des Schleppjagdvereins.

1955

Der Reitplatz auf der Klammersheide, im Besitz der Gemeinde wird mit vorläufiger Genehmigung zu einem Turnierplatz ausgebaut. Mit viel Schweiß und Materialeinsatz wurde hier mit allen Mitgliedern gearbeitet. Manche Kette ging bei der Beseitigung der großen Ginstersträuche und Bäume entzwei, die man nur mit Hilfe von großen Traktoren der Mitglieder bewältigen konnte. Nur so war es möglich, mit geringem finanziellen Aufwand den heute international bekannten Turnierplatz herzurichten. Inzwischen war auch der Pachtvertrag mit der Gemeinde abgeschloßen, der die Benutzung des Geländes garantierte- Eingeweiht wurde der Reitplatz durch den Ehrenvorsitzenden und gleichzeitigen Bürgermeister Herr Fritz Mölleken, mit einem großen Turnier. Dieser Reitplatz trug von nun an den Namen "Hubertus-Waldrennbahn". Über 1.000 Zuschauer verfolgten trotz Regen das reiterliche Geschehen.

 
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