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Quadrille des RV Obrighoven in Deutschland unerreicht 17.11.2016

Großer Andrang in der Reithalle bei der Auszeichnung der Obrighovener Quadrille mit dem Sportpreis des Monats.

 

 

Foto: Markus Joosten

Wesel. Die Quadrille des RV St. Hubertus Obrighoven eilt von einem DM-Titel zum nächsten. 17 sind es mittlerweile für den Gewinner des Sportpreises des Monats.

Die Vorführung findet auf der Leinwand, nicht in der Halle statt. Doch auch zweidimensional sieht sich die Jury schnell in ihrem Urteil bestätigt. Für ihre Verteidigung des deutschen Meistertitels in der Themen- sowie der klassischen Quadrille in Versmold bekam das Team des RV St. Hubertus Obrighoven erneut den Sportpreis des Monats überreicht. Dieser wird gesponsert von der Volksbank Rhein-Lippe und Ropa-Sport, unterstützt von der Stadt Wesel, dem Stadtsportverband, exklusiv präsentiert von der NRZ und ist mit einem Warengutschein in Höhe von 500 Euro verbunden.

In Sachen Quadrillenreiten ist Helmi Abeck in ganz Deutschland eine gefragte Gesprächspartnerin. Doch eine Frage kann auch der kreative Kopf des DM-Seriensiegers spontan nicht mit Sicherheit beantworten. „14 – glaube ich“, sagt die Reitlehrerin des RV Obrighoven auf die Frage nach der Anzahl der gesammelten DM-Titel. Nach kurzer Rücksprache einigt man sich auf bereits 17 – in 20 Jahren.

Dass ihr Interesse am Quadrillenreiten 1996 geweckt wurde, weiß Helmi Abeck dagegen ganz genau. „Da ich damals schwanger war. Das vergisst man nicht.“ Mit Elisa und Clara-Sophie gehören ihre beiden Töchter zum aktuellen RVO-Team, das in Versmold einmal mehr Zuschauer und Wertungsrichter verzückte. Besonders für ihre aufwendigen Kostüme für das Motto „In 80 Tagen um die Welt“ ernteten die als „niederrheinerische Frohnaturen“ titulierten Weselerinnen in Westfalen viel Lob. „Wir haben uns an den Kostümen gar nicht sattsehen können“, sagte Richterin Elfriede Schulze-Havixbeck bei der DM. „Mittlerweile haben wir einige Mütter, die sich kreativ richtig ins Zeug legen“, erläutert die Quadrillen-Chefin Abeck. Um die passend ausgewählte und geschnittene Musik kümmert sich Regina Krassnig.

Doch so viel Anerkennung in der Welt des Reitsports erhält man nicht für gelungene Bastelstunden, sondern für beeindruckend synchrone Vorstellungen als Quadrille mit stolzen acht Paaren. Ob „Reißverschluss“, „Diamant“ oder das „Schachbrett“ – die Figuren sitzen. „Es ist ein wenig wie Formationstanzen – nur mit Pferden“, sagt Helmi Abeck, die früher selbst erfolgreich als Dressurreiterin auf S-Niveau unterwegs war. „Im Quadrillenreiten können wir etwas schaffen, was einzeln nicht möglich wäre“, so die 53-Jährige mit Blick auf die DM-Titel, die in Individual-Disziplinen quasi immer an Profis gehen.
Vier Wochen intensiv vorbereitet

Dass die Obrighovener sich nur vier Wochen intensiv auf den Saisonhöhepunkt vorbereiten müssen, liegt an der Tatsache, dass die Reiterinnen ihr Programm mittlerweile verinnerlicht haben. „Das größere Problem sind eher neue Pferde“, so Abeck. „Aber so lange die Richter nicht meckern, müssen wir ja auch nicht alles neu machen.“ Das wäre angesichts der Komplexität eines Acht-Minuten-Programms, in dem quasi jeder Schritt geplant ist, auch kaum vorstellbar.

Dabei sind bestimmte Grundmuster ohnehin vorgegeben, beziehungsweise müssen eingebaut werden. „Die Faustregel ist eigentlich immer – auch beim turniermäßigen Quadrillenreiten – 60 Prozent Trab, 10 bis 15 Prozent Schritt und 25 bis maximal 30 Prozent Galopp“, so Helmi Abeck über die Grundgangarten. Bei den Pferdesportlern seien verantwortungsbewusste, starke Leute gefragt. Diese dürften selber nicht schnell nervös werden und müssten andere beruhigen können, wenn mal etwas nicht klappe. „Die Reiter müssen sich konzentrieren können und brauchen ein Vorstellungsvermögen davon, wie eine Figur aussehen soll“, so Abeck.

Die Vierbeiner müssen an diesen Sport langsam herangeführt werden. Denn wenn sie es nicht gewohnt seien, würden sich viele Pferde erschrecken, wenn ein anderes Pferd schnurgerade auf sie zukomme oder wenn zwei Pferde recht eng nebeneinander laufen müssten. „Deshalb müssen die Lücken, wenn die Reiter beispielsweise auf der Diagonalen gegeneinander reiten, anfangs sehr groß sein“, erzählt die „Mutter“ des RVO-Erfolges.
Info
Reiterinnen und ihre Pferde

Die erfolgreichen Reiterinnen bei der deutschen Meisterschaft mit ihren Vierbeinern: Wibke Orth mit Rooney, Lena Löwe mit Sorento, Jana Fischer mit Rubia, Kristin Maiwald mit Cadeau Noir, Clara-Sophie Abeck mit Perla, Elisa Abeck mit Fiorino, Monika Baumann mit Linus und Kira Stegemann mit Campione.

Die Perfektion kommt erst viele, viele Trainingsstunden später.„Der Schlüssel zum Erfolg einer jeden Quadrille ist das Abwenden. Es kommt darauf an, zum exakt richtigen Zeitpunkt abzuwenden, egal, welche Figur an der Reihe ist“, so Helmi Abeck. Jede Verzögerung verzerre die ganze Quadrille. Deshalb müsse den Reitern immer wieder eingeschärft werden, die ganze Quadrille im Blick zu haben – und nicht nur sich selbst. „Für den Reitlehrer ist das manchmal eine arge Geduldsprobe“, sagt Abeck.

Im Fall der RV St. Hubertus Obrighoven eine, die sich bereits 17-fach auf höchster nationaler Ebene gelohnt hat.

Andreas Nohlen

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